Farblich bleibt Lalique nah an der Natur, ohne ins Offensichtliche zu kippen. Klares Kristall steht für Reinheit, eine warme Korallenpatina bringt Tiefe ins Spiel. In ausgewählten Editionen kommen von Hand aufgetragene Roségoldblätter hinzu – kleine Nuancen, die jedes Stück zu einem Unikat machen und an das flüchtige Leuchten eines Sonnenuntergangs erinnern.

Die zentralen Stücke der Kollektion

Was „Air de Lalique“ interessant macht, ist weniger das einzelne Stück als das Gefühl dahinter. Die Kollektion arbeitet mit etwas, das man nicht festhalten kann und macht es trotzdem sichtbar. Es geht um Bewegung, um Stille, um das bewusste Wahrnehmen von Raum.

Künstlerisch verantwortet wird die Linie von Marc Larminaux gemeinsam mit dem Creative Studio des Hauses. Sie bleiben damit nah an der ursprünglichen Vision von René Lalique: Natur nicht einfach abzubilden, sondern sie in eine eigene Formsprache zu übersetzen.

Verfügbarkeit

„Air de Lalique“, Chapter I ist seit dem 2. März 2026 weltweit in Boutiquen, bei ausgewählten Händlern und online erhältlich.

https://fr.lalique.com/

Ein leiser, aber konsequenter nächster Schritt für Lalique: weniger Gewicht, mehr Gefühl und eine Kollektion, die genau dort ansetzt, wo Design beginnt, immateriell zu werden.

Luft wird Form: „Air de Lalique“ hebt ab

Am 11. März 2026 lud Lalique dazu ein, sein neuestes Kapitel aus nächster Nähe zu erleben. Ein Moment, der weniger über Inszenierung funktionierte als über Atmosphäre. Zwischen Licht, Material und Bewegung wurde spürbar, wohin sich die Maison in diesem Jahr bewegt.

Mit Chapter I von „Air de Lalique“ richtet das französische Kristallhaus im Frühjahr/Sommer 2026 den Blick nach oben und damit auf das wohl flüchtigste aller Elemente. Nach den bisherigen Kapiteln rund um die Naturkräfte widmet sich Lalique nun der Luft: unsichtbar, ständig in Bewegung und doch voller Präsenz.

Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, übersetzt sich in eine Kollektion, die genau diesen Moment zwischen Leichtigkeit und Form einfängt. Sanfte Wellen, unregelmässige Linien, Oberflächen zwischen Satinierung und Hochglanz, die Objekte wirken, als würden sie sich noch bewegen. Licht spielt dabei die Hauptrolle: Es gleitet über jede Kurve und verleiht dem Kristall eine fast schwebende Eleganz.

Zwischen Sonnenuntergang und Schwerelosigkeit

Im Zentrum von Chapter I stehen die Alizé Vasen, deren plissierte Struktur fast wie Stoff im Wind wirkt. Je nach Grösse, von zurückhaltend bis raumprägend verändern sie die Wahrnehmung von Licht im Raum. Ergänzt werden sie durch eine weit geöffnete Alizé Schale, die auf skulpturalen Füssen zu schweben scheint.

Mehr als ein Objekt