Zürich von oben – und warum meine Mittagspause jetzt einen neuen Standard hat

Am 8. April hatte ich das Vergnügen, bei einer Einladung dabei zu sein, die man so schnell nicht vergisst: Saisoneröffnung im The Nest Rooftop im Storchen Zürich.

Und ja, ich gebe es zu: Ich bin empfänglich für Orte mit Aussicht. Aber was dort passiert, geht weit über „schön sitzen“ hinaus.

Denn mit dieser Saison macht das Nest etwas, das in Zürich erstaunlich selten ist: Es denkt den Lunch neu. Nicht als Pflichttermin zwischen zwei Calls, sondern als bewusst gesetztes Erlebnis.

Neu ist das Rooftop nämlich nicht nur abends und am Wochenende ein Place to be, sondern auch unter der Woche über Mittag (Montag bis Freitag, 12.00–14.00 Uhr). Und genau hier wird es spannend.

Das Konzept ist so einfach wie überzeugend:
Zwei Gänge. Wöchentlich wechselnd. CHF 64 inklusive Wasser.

Was auf den ersten Blick reduziert wirkt, entpuppt sich auf dem Teller als ziemlich präzise Handschrift. Kein Zufall! Dahinter steht Stefan Jäckel, der mit einem Michelin-Stern und 17 GaultMillau-Punkten definitiv weiss, wie man Geschmack auf den Punkt bringt.

Was wir an diesem Tag erleben durften, war genau das: eine Küche, die nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. Saisonal, leicht, klar und gleichzeitig mit dieser Tiefe, die man nicht erklären kann, sondern einfach spürt.

Und dann ist da noch dieser Moment, der alles zusammenhält: Du sitzt über der Limmat, die Stadt liegt dir zu Füssen, irgendwo glitzert der See, und für einen Augenblick fühlt sich alles weniger getrieben an.

Genau das ist es, was mich wirklich begeistert hat. Nicht nur das Essen. Sondern das Gefühl.

Dass man sich Zeit nimmt. Dass ein Lunch wieder Bedeutung bekommt. Dass ein Ort nicht nur schön ist, sondern Sinn macht.

Das Nest schafft genau diese Balance: entspannt, aber nicht beliebig. Stilvoll, aber nicht steif. Hochwertig, ohne sich aufzudrängen.

Für mich ist klar: Das wird kein „ab und zu“-Ort.
Das wird einer dieser Plätze, an denen Meetings plötzlich besser laufen, Ideen leichter entstehen und man ganz nebenbei wieder merkt, warum man diesen Job eigentlich liebt.

Ich werde wiederkommen. Nicht nur wegen der Aussicht.

Herzlichst
Angi

Foto Quelle: Campari Group

Text: Angela Meleti

campari red level zürich

Eine Nacht in Rot, die Zürich kurz zur Weltstadt machte

Es gibt Einladungen, die landen im Posteingang, werden bestätigt und dann erst einmal wieder vergessen. Und dann gibt es Einladungen, die sofort ein kleines Kribbeln auslösen. Die Einladung zum ersten Campari Red Level Event im Kunsthaus Zürich gehörte definitiv zur zweiten Kategorie.

Als mitwirkende in der Medienwelt wusste ich natürlich aus Medienberichten, dass die Red Level Events für spektakuläre Locations bekannt sind. Trotzdem hielt ich meine Erwartungen bewusst tief. Vielleicht liegt das am Alter. Vielleicht an meiner Erfahrung. Vielleicht einfach daran, dass man schon vieles gesehen hat.

Also meldete ich mich an und freute mich auf einen Samstagabend der besonderen Art. Vor allem auch deshalb, weil ein Dresscode verlangt wurde.

Wer mich kennt, weiss, dass die grösste Herausforderung selten darin besteht, etwas zum Anziehen zu finden, sondern sich für etwas zu entscheiden. In meinem «Puffzimmer», wie mein persönlicher Fashion-Fundus liebevoll genannt wird, hängen genügend Optionen. Überraschend war eher, dass meine Wahl ausgerechnet auf Rot fiel. Nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe, aber für diesen Abend genau richtig.

Endlich wieder ein Anlass, bei dem man sich etwas mehr Mühe geben durfte.

Dazu kombinierte ich meine geliebten Leder-Accessoires von YVY und einen meiner absoluten Lieblingshüte, den ich vor rund fünfzehn Jahren in Berlin entdeckt habe. Manchmal braucht es nicht mehr als die richtige Einladung, um alten Lieblingsstücken neues Leben einzuhauchen.

Und dann kam der Abend. Was soll ich sagen?

Das Kunsthaus Zürich verwandelte sich in eine völlig andere Welt.

Bereits beim Eintritt wurde klar, dass hier nicht einfach eine Party stattfand. Red Level war eine Inszenierung. Eine Reise. Eine Erlebniswelt, die Kunst, Design, Musik, Fashion und Barkultur miteinander verschmelzen liess. Level für Level öffnete sich eine neue Facette des Campari-Universums – ganz nach dem Motto «From Lock to Unlock».

Die moderne Architektur des von David Chipperfield entworfenen Erweiterungsbaus des Kunsthauses Zürich bot die perfekte Bühne für das Spektakel. Lichtinstallationen, Musik, Kunst und Design verschmolzen zu einer Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann zog. Die Drinks waren hervorragend, die Stimmung elektrisierend und für ein paar Stunden fühlte sich Zürich plötzlich grösser, internationaler und überraschend mondän an.

Für einen Moment fühlte sich Zürich nicht wie Zürich an. Es fühlte sich an wie Mailand. Wie London. Wie New York.

Wie eine jener grossen Metropolen, in denen Kultur, Mode, Nachtleben und Kreativität ganz selbstverständlich ineinanderfliessen.

Besonders beeindruckt hat mich die Verbindung von Kunst und Marke. Campari versteht es seit über 150 Jahren, Kreativität nicht nur zu fördern, sondern zu einem Teil seiner Identität zu machen. Im Kunsthaus wurden für diesen Abend sogar ausgewählte Werke aus der Galleria Campari in Mailand gezeigt, ein spannender Einblick in die visuelle Geschichte einer Marke, die seit Generationen mit Künstlern, Designern und kreativen Köpfen zusammenarbeitet.

Ein weiteres Highlight war die Zusammenarbeit mit dem Zürcher Designer Julian Zigerli, der eigens für den Anlass eine exklusive Kollektion von Seidenfoulards entworfen hatte. Kreativität, Mut und Neugier waren überall spürbar.

Doch so schön Kulissen, Lichtkonzepte und Signature Cocktails auch sind, das Wertvollste an solchen Abenden bleiben für mich die Menschen.

Und davon gab es viele. Ich durfte mit Freunden feiern, lachen und anstossen. Mit meinem Schatz Ändeli, Toni, Mara und Gianni Vergani und vielen weiteren bekannten Gesichtern, die den Abend noch schöner machten.

Ebenso bereichernd waren die Begegnungen mit spannenden Persönlichkeiten aus Italien und dem internationalen Campari-Umfeld. Gespräche, die inspirieren. Menschen, die Leidenschaft für ihre Arbeit mitbringen. Begegnungen, die zeigen, dass hinter grossen Marken immer noch echte Menschen stehen.

Ein besonderes Dankeschön geht auch an das Schweizer Team der Campari Group. Durch meine berufliche Tätigkeit kreuzen sich unsere Wege regelmässig, und gerade deshalb weiss ich, wie viel Herzblut, Organisation und Engagement hinter einem solchen Anlass stecken.

Red Level hat etwas geschafft, das nicht viele Events schaffen:

Es war spektakulär, ohne oberflächlich zu sein.

Stilvoll, ohne steif zu wirken.

International, ohne den lokalen Charakter zu verlieren.

Und vor allem machte es Lust auf mehr.

cari amici di campari: Bitte mehr davon.

Wir können es kaum erwarten.

Alla prossima.

Chin Chin!!